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"Schumiwetter"

Stendal, den 20.09.2011

 

Bereits zum 09. Mal führte Fam.Löschke in Zusammenarbeit mit hiesigen Fahrschulen die Aktion „Blinde fahren Auto“ auf den ehemaligen Flugplatz Peenemünde durch.

Am Freitag, den 01.07. starteten wir mit zwei Kleinbussen der Bezirksgruppe Nord in Stendal.

Nach einer Rast in Sietow bei Waren/ Müritz kamen wir gegen 15.00 Uhr in der Pension „ Zum Himmel “ in Groß Ernsthof an, belegten die Zimmer und fuhren zum Hafenfest nach Wolgast. Am Samstag startete ein Bus zum Polen- Markt nach Swinemünde, während der andere Bus nach Peenemünde fuhr, dort besuchte die Gruppe das Technikmuseum Phänomenta wo es viel Interessantes aus der Welt der Technik zu sehen gab (Schiefes Zimmer, anheben eines Trabbi mit einer Hand uvm.).

Gegen 12:00 Uhr begann dann auf dem Gelände des ehemaligen Flugplatzes das Autofahren für Blinde. Nach der Begrüßung ging es dann auch schon gleich zur Sache. Acht Fahrschulen mit Fahrlehrern und 18 Autos namenhafter  Marken starteten bei Schumiwetter (also Regen) auf den kleinen Formel 1 Kurs.

Dank einer hervorragenden Organisation und den vielen Helfern konnte jeder mit seiner „Traumauto-Marke“ einige Runden drehen. Die Fahrerlehrer waren sehr geduldig und freundlich zu uns blinden Kraftfahrern. Sie dirigierten uns sicher an anderen PKW’s vorbei zur Strecke.

Hinterher verglichen die blinden Profis die verschiedenen Autotypen.

Auch Sehende nahmen an der Aktion teil. Sie fuhren mit einer Augenbinde. Es machte verdammt viel Spaß und gegen 16:00 Uhr war dann auch schon Schluss. Wir waren 17 Teilnehmer aus Sachsen- Anhalt und alle möchten im nächsten Jahr wieder blind Auto fahren.

An dieser Stelle möchte ich mich im Namen aller Teilnehmer bei Ina und Dirk Löschke  für die Organisation der schönen Veranstaltung bedanken.

Am Abend machten wir noch eine Dampferfahrt auf dem Achterwasser und ließen den Abend  gemütlich ausklingen.

Am Sonntag fuhren wir nach Stralsund und besuchten das Ozeaneum. Dort hatten wir eine interessante Führung durch die Welt der Ozeantiere. Danach traten wir die Heimreise an.

Unser Dank geht auch an die Leitung der BZG S- AN, die uns diese drei tollen Tage ermöglichten und an Dieter und Horst unsere Busfahrer.

 

Olaf Schmiedeck

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